Im Laufe der Jahre haben sich im Zuge der sich entwickelnden Fitnesstrends zahlreiche Behauptungen und Mythen ergeben, die aus wissenschaftlicher Sicht nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen. In diesem Beitrag möchten wir einige der größten Fehlannahmen richtig stellen. Wenn Sie sich über unseren Beitrag hinaus zu dem Thema informieren möchten, dann können Sie hier noch über weiter Fitnessmythen informieren.

Fettverbrennung beginnt erst nach einer halben Stunde


Falsch! Bereits ab der ersten Minute des Trainings regt der Körper die Fettverbrennung an. Doch erst nach 30 Minuten erreichte er seine Höchstleistung. Wenn Sie also effektiv Fett entfernen wollen, müssen Sie mehr als eine halbe Stunde trainieren. Entspannen Sie sich im Ausdauersport nicht zu sehr. Die effektivste Art, Fett zu verbrennen, ist das Training bei 70% bis 80% des Maximalpulses.

Wer viel schwitzt ist nicht fit


Im Gegenteil, Sportler haben eine bessere Thermoregulation. Weil ihre Muskeln und Zellen leistungsfähiger sind, geben sie beim Training mehr Schweiß ab als Nicht-Sportler.

Krafttraining macht die Muskeln dicker


Vor allem Frauen haben oft Angst, durch Krafttraining die Silhouette eines Bodybuilders zu erhalten. Aber diese Angst ist unbegründet. Die Muskelentwicklung wird durch das männliche Sexualhormon Testosteron bestimmt, das vom weiblichen Körper in kleinen Mengen produziert wird. Daher führt das Krafttraining bei Frauen in der Regel zu einer festeren und dünneren Figur.

Dehnen bringt nichts
Experten diskutieren die Auswirkungen des Dehnens vor dem Training. Im Zweifelsfall ist es sinnvoller, sich locker aufzuwärmen. Nach dem Training jedoch sollte nicht auf Dehnung verzichtet werden: gedehnte Muskelnwerden besser durchblutet, bleiben geschmeidig und regenerieren sich besser. Beim Stretchen solltest du nicht von einer Seite zur anderen federn, sondern ca. 20 Sekunden lang die Position halten.

Sportler brauchen eine spezielle Ernährung


Obwohl einige Amateursportler der Meinung sind, dass sie nach einer halben Stunde Laufen wundersame isotonische Getränke, Vitamintabletten, Smoothies und Energieriegel einnehmen sollten, sind diese Produkte ausschließlich für Leistungssportler gedacht. Nahrungsergänzungsmittel allein fördern müde Muskeln nicht. Manchmal können sogar verbotene Substanzen in Lebensmitteln gefunden werden. Anstatt Müsliriegel und Sportgetränke zu verwenden, ist es besser, Bananen und Sodasäfte zu verwenden.

Gerätetraining hilft nicht beim Abnehmen


Wer regelmäßig Krafttraining an Geräten macht sollte nicht überrascht sein, wenn er mehr Kilo auf der Waage hat als vorher. Dies sollte jedoch kein Grund zur Sorge sein, da Muskeln schwerer sind als Fett. Der Anstieg der Muskelmasse erhöht auch den Grundumsatz der Kalorien. Dadurch verbrennen trainierte Menschen selbst im Schlaf mehr Kalorien als Sportmuffel.

Nur einmal pro Woche trainieren bringt nichts


Einmal ist auf jeden Fall besser als keinmal. Vor allem Anfänger können mit einer Trainingsstunde pro Woche ihre Kondition deutlich verbessern. Eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining steigert die Leistungsfähigkeit, senkt den Blutdruck, verbessert den Cholesterinspiegel und erhöht das allgemeine Wohlbefinden.

Die Muskeln müssen beim Krafttraining schmerzen


Im Gegenteil. Wenn du zu viel Gewicht auflegst, kannst du dich schnell überlasten und dich sogar verletzen. Der Körper kann bei relativ leichten Gewichten, aber dafür mehr Wiederholungen viel besser gestrafft werden.

Sauna macht Schlank


Schwitzen hat nichts mit der Fettverbrennung zu tun. Der Körper verliert in der Sauna Wasser und Mineralien, aber kein Fett. Die Pfunde, die Sie in der Sauna „schwitzen“, sollten sofort durch Wasser ersetzt werden.

Joggen verletzt die Gelenke


Beim Joggen wirkt sich das Körpergewicht zwei- bis dreimal auf die Gelenke aus. Joggen erhöht jedoch die Funktionstüchtigkeit, da durch Bewegung mehr Gelenkflüssigkeit produziert wird. Dadurch wird der Knorpel optimal mit Flüssigkeit versorgt und bleibt länger gesund und fit. Allerdings sollten stark übergewichtige und unsportliche Menschen eher mit dem normalen Gehen beginnen, um den Körper langsam an die Belastung heran zu führen.

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